31.12.2015alt
Brand im Heizwerk Hlg. Kreuz am Waasen

 

 

 

In Heiligenkreuz am Waasen (Bez. Leibnitz) brach in einem Fernheizwerk ein Brand aus. Zwei Personen konnten gerettet werden. Der Schaden wird mit 500.000 Euro beziffert. Viele Haushalte sind ohne Fernwärme.

In einem Fernheizwerk in Heiligenkreuz am Waasen brach am 31.12. 2015 kurz nach 13.30 Uhr ein Brand aus, welcher sich vom Dachstuhl aus über einen großen Teil des Heizwerkes ausbreitete. Bemerkt wurde der Brand von einem Feuerwehrmann, der sofort die Einsatzkräfte alarmierte. Zwei Personen, die im Fernheizwerk arbeiteten, wurden von der Feuerwehr gerettet. Beide nahmen vom Brand nichts wahr.

 

Neun Feuerwehren mit fast 100 Einsatzkräften kämpften teils mit schwerem Atemschutz gegen die Flammen an. Kurz nach 20:00 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Nachlöscharbeiten und das Entfernen des Hackgutes, zirka 600 m3, wird bis in die Nachtstunden andauern. Der Schaden wird mit 500.000 Euro beziffert. Ein Traktor, ein Bagger und kleinere Gerätschaften wurden ein Raub der Flammen. Das betroffene Heizkraftwerk versorgt einen großen Teil von Heiligenkreuz am Waasen mit Fernwärme. Zudem kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Alle Wohnungen, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, können nicht mit der Fernwärme versorgt werden. Die Brandursache steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

 

Presseinformation: 

OBI d.V. Herbert Putz (Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit - BFV Leibnitz)

Foto: OBI d. V. Herbert Putz und FF-Allerheiligen b.W.


Die Aufgaben der FF-Allerheiligen:

  • Angriff mit schwerem Atemschutz und B-Rohr im Hackgutlager (insgesammt 2 x 30 Minuten)
  • Wasserversorgung von 2 B-Rohren vom RLFA
  • Aufbau der Zubringleitung vom Hydranten zum RLFA
  • Aufbau der Zubringleitung mittels TS vom Teich zum TLF St. Ulrich
  • Unterstützung beim Atemschutzsammelplatz und Einteilung der Atemschutztrupps

Eingesetzt waren:

RLFA, KLF und MTF Allerheiligen mit gesamt 17 Mitgliedern
sowie 8 weitere Feuerwehren.

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